Naturpark Barnim

Ein Naturpark, so bestimmt es das Bundesnaturschutzgesetz, ist ein einheitlich zu entwickelndes und zu pflegendes großräumiges Gebiet, das überwiegend als Landschaftsschutzgebiet oder Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Wegen seiner landschaftlichen Voraussetzungen eignet es sich besonders für die Erholung. Daher werden in einem Naturpark nachhaltige touristische Strategien und dauerhaft umweltgerechte Landnutzungen angestrebt, um die vielfältig geprägte Landschaft in ihrer Arten- und Biotopvielfalt zu erhalten, zu entwickeln oder wieder herzustellen. Naturparke sind zur Förderung einer nachhaltigen Regionalentwicklung besonders geeignet.

Viele Ausflugsziele des auf der südlichen Barnimer Hochfläche zwischen Liebenwalde, Eberswalde, Falkenberg, Bernau, Pankow und Oranienburg gelegenen Großschutzgebietes sind bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Mit den Berliner S-Bahnlinien S1 nach Oranienburg, S2 nach Bernau und S8 nach Birkenwerder erreichen Sie zum Beispiel den Lehnitzsee, die Rieselfelder oder das Tegeler Fließ. Die Heidekrautbahn  der Niederbarnimer Eisenbahn (NE 27) fährt Sie ins Zentrum der Landschaft nach Wandlitz, wo in Nachbarschaft zum Agrarmuseum das Besucherzentrum des Parks im Entstehen ist. An den Wochenenden bringt die Heidekrautbahn Sie auch bis Schmachtenhagen. Mit der Ostdeutschen Eisenbahn (OE 60) erreichen sie Biesenthal und Eberswalde von wo aus der östliche Teil des Naturparks zu Fuß oder per Rad gut zu erkunden ist.


Weitere Informationen zum Naturpark Barnim und
zur Naturparkverwaltung finden sie unter:

www.barnim-naturpark.de