Fisch-Monitoring im Vorfeld
Europaweit besonders gefährdete Arten wie Bachneunauge (Lampetra planeri), den Rundmäulern zugehörig, und Westgroppe (Cottus gobi) leben im Nonnenfließ.
Bis Anfang der 1990ziger Jahre wurden Schlammpeitzker im Nonnenfließ, Steinbeißer (Cobitis taenia) im Nonnenfließ und im Fabrikteich Spechthausen sowie der Edelkrebs (Astacus astacus) in Schwärze und Nonnenfließ nachgewiesen.
Im Zeitraum Frühjahr 2005 bis Frühjahr 2006 wurde das Schutzgebiet systematisch mit einem Elektrofischgerät befischt. Der Ist-Zustand der Ichthyofauna wurde ermittelt.
Gleichzeitig wurde schwerpunktmäßig im Unterlauf des Nonnenfließes nach dem Edelkrebs gesucht. Er und die Arten Schlammpeitzger und Steinbeißer konnten nicht mehr gefunden werden.
Das Ergebnis zeigt elf Fischarten auf. Im Bereich des Nonnenfließes war die geringe Individuendichte aller Arten auffällig. Ursachen hierfür können nur vermutet werden, insbesondere Wassermangel, z.B. die Austrocknung von Teilabschnitten des Fließes 2003, und Migrationshindernisse, z.B. Staubauwerke.
Fisch-Monitoring während der Bauphase
Der besondere Status dieser Arten erfordert eine sorgfältige Vorgehensweise bei (Bau)maßnahmen im Gewässer.
Die Populationen sollen nicht negativ beeinflusst werden, die Baudurchführung wird angepasst.
Ergebnismonitoring
Nach Abschluss der Maßnahmen sollen 2008 / 2009 erneute Befischungen, insbesondere im Bereich der durchgängig gestalteten Abschnitte bzw. Bauwerke, erfolgen. Damit soll die Wirksamkeit der Maßnahmen dokumentiert werden.
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