Eine Fahrt in den Nationalpark Drawienski im März 2006 ließ sowohl
polnische als auch deutsche Spezialisten über den Tellerrand schauen.
Auf gemeinsamen Exkursionen im Nationalpark und in den randlich
gelegenen Ortschaften wurden potentielle Sommer- und Winterquartiere
auf den Besatz von Fledermäusen kontrolliert.
In den Sommerquartieren halfen Fraß- und Kotspuren zu erkennen, inwieweit diese von Fledermäusen bewohnt werden.
Durch die festgestellten Arten in den besetzten Winterquartieren
(vorrangig Braunes Langohr und Großes Mausohr) konnten die
Untersuchungsergebnisse der Fledermausspezialisten des
Naturvereins „Bocian“ ergänzt werden.
Während und im Anschluss an die Exkursionen wurde über
Optimierungsmöglichkeiten der einzelnen Objekte diskutiert.
Die Voruntersuchungen der polnischen Spezialisten in Verbindung mit
diesem Fachaustausch schufen eine wichtige Grundlage, um 2006
im Nationalpark mit konkreten
Schutzmaßnahmen zu beginnen.

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